Fellpflege leicht gemacht – Bürsten, Kämmen, Routine
Ein gepflegtes Fell ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch wichtig für die Gesundheit deines Hundes. Regelmäßiges Bürsten und Kämmen beugt Hautproblemen, Verfilzungen und Parasitenbefall vor. Mit der richtigen Routine bleibt das Haarkleid glänzend, sauber und funktional – ganz ohne Stress.
Warum Fellpflege so wichtig ist
Hunde verlieren täglich Haare und Schmutz sammelt sich schnell im Fell. Ohne Pflege kann das zu Verfilzungen, Juckreiz oder Hautreizungen führen. Durch das Bürsten werden lose Haare entfernt und die Haut massiert – das regt die Durchblutung an und verteilt natürliche Hautöle gleichmäßig. Besonders Rassen mit dichter Unterwolle, wie der Finnische Lapphund, profitieren von einer regelmäßigen Bürst-Routine.
Die richtige Bürste für jeden Felltyp
Nicht jedes Fell ist gleich – die Wahl der richtigen Bürste hängt vom Haartyp deines Hundes ab:
- Kurzes Fell: Gummistriegel oder Noppenhandschuhe entfernen lose Haare und Staub effektiv.
- Langes Fell: Bürsten mit weichen Borsten und ein grobzinkiger Kamm verhindern Verfilzungen.
- Dichtes Unterfell: Unterwollbürsten oder Zupfkämme lösen alte Haare aus der Tiefe, ohne die Haut zu reizen.
Regelmäßiges Bürsten hält das Fell sauber, verteilt natürliche Öle und stärkt die Hautgesundheit.
Pflege-Routine: So klappt’s ohne Stress
Beginne frühzeitig mit der Fellpflege, damit dein Hund sie als etwas Positives erlebt. Wähle eine ruhige Umgebung und arbeite in kurzen Abschnitten. Bürste immer mit dem Strich und belohne deinen Hund zwischendurch mit ruhiger Stimme oder einem kleinen Leckerli. So wird die Pflege schnell zur entspannenden Routine.
Tipps für empfindliche Hunde
Wenn dein Hund empfindlich auf Bürsten reagiert, nutze weiche Bürsten oder Handschuhe. Du kannst das Fell auch mit einem feuchten Tuch abwischen, um Staub und lose Haare zu entfernen. Bei sehr dichter Unterwolle lohnt sich der Einsatz eines Entfilzungskamms, um das Fell luftig zu halten.
Fellpflege und Ernährung
Ein gesundes Fell entsteht nicht nur durch äußere Pflege – auch die Ernährung spielt eine Rolle. Omega-3-Fettsäuren, Zink und Biotin fördern den Haarwuchs und geben dem Fell Glanz. Achte außerdem auf ausreichend Wasser, um Haut und Haar von innen zu unterstützen.
Fazit
Mit der richtigen Bürste, Geduld und einer festen Routine wird Fellpflege zur angenehmen Gewohnheit. Sie fördert Gesundheit, Wohlbefinden und stärkt eure Bindung. Ob kurzes, langes oder dichtes Fell – ein gepflegter Hund fühlt sich besser, sieht besser aus und ist rundum zufrieden.