Gelenkunterstützung bei kälteren Temperaturen – was wirklich hilft
Mit sinkenden Temperaturen beginnt für viele Hunde die unbequeme Jahreszeit. Kalte Böden, feuchte Luft und weniger Bewegung belasten Muskeln und Gelenke – besonders bei älteren oder großen Rassen. Mit gezielten Maßnahmen kannst du deinem Hund helfen, beweglich und schmerzfrei durch den Winter zu kommen.
Warum Kälte Gelenke belastet
Kälte verengt die Blutgefäße und kann so die Durchblutung in Muskeln und Gelenken reduzieren. Dadurch werden sie steifer und schmerzempfindlicher. Besonders ältere Hunde oder Tiere mit Arthrose leiden, wenn sie zu lange auf kalten Böden liegen. Ein kräftiger Berger Blanc Suisse zeigt im Winter häufig, wie wichtig Wärme und regelmäßige Bewegung sind – trotz seines dichten Fells.
Bewegung – aber richtig
Bewegung hält die Gelenke geschmeidig, darf aber in der kalten Jahreszeit nicht übertrieben werden. Kurze, häufige Spaziergänge sind ideal. Achte darauf, dass dein Hund vor dem Laufen aufgewärmt ist und sich nicht auf kaltem Untergrund ausruht. Ein kurzes Dehnen oder leichtes Spiel mit dem Lieblingsspielzeug kann helfen, die Muskulatur sanft zu aktivieren.
Wärme, Bewegung und gute Pflege sind entscheidend für gesunde Gelenke in der kalten Jahreszeit.
Wärme und Liegekomfort
Eine warme, weiche Liegefläche schützt Gelenke und Knochen vor Auskühlung. Orthopädische Hundebetten mit Viscoschaum passen sich dem Körper an und entlasten Druckpunkte. Decken oder Wärmematten helfen zusätzlich, die Körpertemperatur stabil zu halten. Meide Zugluft, feuchte Böden und lange Ruhezeiten in kalter Umgebung.
Ernährung für gesunde Gelenke
Die richtige Ernährung kann viel bewirken: Ergänzungen mit Glucosamin, Chondroitin, Grünlippmuschel oder Kollagen unterstützen den Knorpelaufbau. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend, während hochwertiges Protein den Muskelaufbau stärkt. Eine angepasste Futtermenge verhindert Übergewicht – eine der Hauptursachen für Gelenkprobleme.
Pflege & Alltagstipps
- Regelmäßig massieren: sanfte Kreise mit der Hand oder einem Massageroller fördern die Durchblutung.
- Warmhalten: Ein gut sitzender Mantel kann auch bei robusten Hunden helfen, Verspannungen zu vermeiden.
- Schutz im Auto: Rutschfeste Matten oder Decken erleichtern das Einsteigen und verhindern Gelenkbelastungen.
Fazit
Kühle Temperaturen müssen kein Problem für die Gelenke deines Hundes sein. Mit Wärme, maßvoller Bewegung, ausgewogener Ernährung und einer weichen Schlafunterlage bleibt dein Hund mobil, entspannt und bereit für den Winter. So genießt ihr gemeinsame Spaziergänge – auch bei Frost und Schnee.