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Schlafverhalten im Winter – warum Hunde jetzt anders ruhen

Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, verändert sich auch der Schlaf deines Hundes. Viele Hunde ruhen im Winter länger, ziehen sich häufiger zurück oder suchen gezielt warme Plätze auf. Dieses Verhalten ist kein Grund zur Sorge, sondern eine natürliche Anpassung an Lichtmangel, Kälte und einen veränderten Tagesrhythmus.

Auf den Punkt: Mehr Ruhe im Winter ist normal – entscheidend ist, dass dein Hund entspannt, erholt und ausgeglichen wirkt.

Warum Hunde im Winter mehr schlafen

Weniger Tageslicht beeinflusst den Hormonhaushalt. Der Körper produziert mehr Melatonin, das müde macht und längere Ruhephasen begünstigt. Gleichzeitig kostet es Energie, die Körpertemperatur zu halten. Viele Hunde reagieren darauf mit einem erhöhten Schlafbedürfnis. Auch aktive Rassen wie der Boston Terrier wirken in der kalten Jahreszeit oft ruhiger als gewohnt.

Typische Veränderungen im Schlafverhalten

Im Winter zeigen sich häufig folgende Anpassungen:

  • längere Schlafphasen am Tag
  • früheres Zurückziehen am Abend
  • häufigeres Aufsuchen warmer Liegeplätze
  • weniger Tiefschlaf in kühlen oder zugigen Räumen

Diese Veränderungen sind normal, solange dein Hund weiterhin Freude an Spaziergängen und Aktivitäten zeigt.

Hund schläft entspannt in einem warmen Hundebett, winterliche Stimmung im Raum.

Im Winter brauchen Hunde oft mehr Ruhe – ein warmer, geschützter Schlafplatz unterstützt erholsamen Schlaf.

Der richtige Schlafplatz im Winter

Ein guter Schlafplatz ist jetzt besonders wichtig. Er sollte:

  • warm, aber nicht überheizt sein
  • zugfrei liegen
  • weich gepolstert sein, um Gelenke zu entlasten
  • ruhig gelegen sein, fern von Durchgängen

Wechsel zwischen kühlen Fliesen und warmen Betten sind normal – viele Hunde regulieren ihre Temperatur selbst.

Bewegung & Schlaf im Gleichgewicht halten

Auch wenn dein Hund mehr schläft, braucht er weiterhin regelmäßige Bewegung. Spaziergänge bei Tageslicht und kurze Spieleinheiten helfen, den Schlaf-Wach-Rhythmus stabil zu halten. Ein ausgewogen ausgelasteter Hund schläft tiefer und entspannter.

Wann du genauer hinschauen solltest

Mehr Schlaf ist normal – übermäßige Trägheit, Appetitlosigkeit oder deutliche Verhaltensänderungen jedoch nicht. Wenn dein Hund ungewöhnlich apathisch wirkt oder sich kaum noch bewegen möchte, solltest du tierärztlichen Rat einholen.

Pro-Tipp: Plane feste Ruhezeiten ein und respektiere sie konsequent – gerade im Winter helfen klare Schlafphasen deinem Hund, sich zu erholen.

Fazit

Das veränderte Schlafverhalten im Winter ist eine natürliche Reaktion auf Kälte und Lichtmangel. Mit einem warmen Schlafplatz, festen Routinen und ausreichend Bewegung unterstützt du deinen Hund optimal. So kommt er erholt und gesund durch die kalte Jahreszeit.