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Canicross

Canicross ist eine Zughundesportart, bei der Mensch und Hund gemeinsam laufen – verbunden durch eine spezielle Leine mit Ruckdämpfer. Der Hund läuft vor dem Menschen und zieht aktiv, während der Mensch das Tempo mitläuft. Canicross verbindet Ausdauertraining, Teamarbeit und Naturerlebnis und eignet sich besonders für sportliche Halter mit bewegungsfreudigen Hunden.

Hund und Mensch beim Canicross

Canicross – gemeinsames Laufen im Team mit Zugunterstützung.

Was ist Canicross?

Der Begriff Canicross setzt sich aus „canis“ (Hund) und „cross“ (Geländelauf) zusammen. Der Sport entstand aus dem Schlittenhundesport und wurde für schneefreie Zeiten adaptiert. Ziel ist ein flüssiger Lauf im Gelände, bei dem der Hund kontrolliert im Zug arbeitet und der Mensch sich auf Rhythmus, Technik und Kommunikation konzentriert.

Ausrüstung für Canicross

Die richtige Ausrüstung ist entscheidend für Sicherheit und Komfort:

  • Zuggeschirr für den Hund: langes, gepolstertes Geschirr, das den Zug gleichmäßig verteilt.
  • Laufgurt für den Menschen: breiter Hüftgurt mit Beinriemen für Stabilität.
  • Ruckgedämpfte Leine: reduziert Stöße und schützt Rücken und Gelenke.
  • Geeignete Schuhe: trailtauglich, rutschfest.

Für welche Hunde eignet sich Canicross?

Canicross eignet sich für gesunde, ausgewachsene Hunde mit Freude an Bewegung und Zugarbeit. Besonders geeignet sind:

  • Huskys, Malamutes und andere nordische Hunde,
  • sportliche Hüte- und Jagdhunde (z. B. PointerVizsla),
  • Retriever mit Ausdauer und Motivation.

Weniger geeignet sind sehr kleine Hunde, brachycephale Rassen oder Hunde mit Gelenkproblemen. Vor dem Start sollte ein tierärztlicher Check erfolgen.

Ab welchem Alter ist Canicross erlaubt?

Canicross sollte erst begonnen werden, wenn der Hund körperlich ausgewachsen ist:

  • Große Rassen: ab ca. 18–24 Monaten,
  • Mittelgroße Rassen: ab ca. 15–18 Monaten.

Vorher sind koordinative Übungen, lockeres Mitlaufen ohne Zug und Grundkommandos sinnvoll.

Grundkommandos im Canicross

Klare Kommandos erhöhen Sicherheit und Laufqualität. Gängig sind:

  • „Go“ – Start,
  • „Stopp“ – sofort anhalten,
  • „Links / Rechts“ – Richtungswechsel,
  • „Langsam“ – Tempo reduzieren,
  • „Weiter“ – nach Hindernissen fortsetzen.

Trainingsaufbau und Sicherheit

Ein sinnvoller Trainingsaufbau ist entscheidend:

  • langsam starten und Distanzen schrittweise erhöhen,
  • Aufwärmen vor und Abkühlen nach dem Lauf,
  • Hitze vermeiden – ideal sind kühle Temperaturen,
  • regelmäßige Pausen und Wasser anbieten,
  • auf Körpersignale des Hundes achten.

Canicross im Vergleich zu anderen Zughundesportarten

Sportart Bewegungsform Besonderheit
Canicross Laufen Direkte Teamarbeit, flexibel im Gelände
Bikejöring Radfahren Höheres Tempo, mehr Technik
Scooterjöring Tretroller Gute Kontrolle bei mittlerem Tempo

Vorteile von Canicross

  • Intensives Ausdauertraining für Hund und Mensch,
  • Starke Bindung durch gemeinsames Arbeiten,
  • Mentale Auslastung durch Kommandos und Rhythmus,
  • Naturerlebnis abseits befestigter Wege.
Wusstest du, dass …?
Schon kurze, strukturierte Canicross-Einheiten können einen Hund stärker auslasten als ein langer Spaziergang – vorausgesetzt, Technik und Tempo stimmen.