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Abwehrkräfte im Winter – wie du deinen Hund jetzt stärkst

Der Winter stellt das Immunsystem deines Hundes vor besondere Herausforderungen. Kälte, trockene Heizungsluft, weniger Bewegung und kürzere Tage beeinflussen die Gesundheit – und machen Infekte wahrscheinlicher. Mit gezielten Maßnahmen kannst du die Abwehrkräfte deines Hundes stärken und ihn vital durch die kalte Jahreszeit begleiten.

Auf den Punkt: Ernährung, Bewegung, Pflege und Wärme – die richtige Kombination hält deinen Hund im Winter gesund und widerstandsfähig.

Warum der Winter das Immunsystem fordert

Niedrige Temperaturen und feuchte Luft belasten den Organismus. Draußen ist es kalt, drinnen trocken – ein ständiger Wechsel, der Haut, Schleimhäuten und Atemwegen zusetzt. Weniger Sonnenlicht bedeutet zudem weniger Vitamin-D-Produktion. Besonders sensible Hunde wie der elegante Saluki reagieren schnell auf Kälte und profitieren von gezielter Unterstützung.

Ernährung – die Basis starker Abwehrkräfte

Ein hochwertiges Futter liefert alle Nährstoffe, die der Körper jetzt braucht. Zusätzlich helfen natürliche Ergänzungen:

  • Omega-3-Fettsäuren: stärken Immunsystem, Haut und Fell.
  • Vitamin E und Zink: wirken antioxidativ und schützen vor Zellstress.
  • Probiotika: stabilisieren die Darmflora – ein zentraler Baustein der Immunabwehr.
  • Hagebuttenpulver oder Sanddorn: natürliche Vitamin-C-Lieferanten.

Bewegung trotz Kälte

Regelmäßige Spaziergänge kurbeln Kreislauf und Stoffwechsel an. Bewegung stärkt Muskeln und aktiviert Immunzellen. Wähle kürzere, dafür häufigere Runden bei starkem Frost. Achte darauf, dass dein Hund nach dem Spaziergang nicht auskühlt – ein warmes Handtuch oder eine Decke hilft beim „Auftauen“.

Hund sitzt im Schnee bei hellem Winterlicht, umgeben von frostigen Bäumen.

Bewegung, Wärme und gute Ernährung stärken das Immunsystem deines Hundes in der kalten Jahreszeit.

Wärme & Hautschutz im Winter

Trockene Haut ist ein typisches Winterproblem, denn Heizungsluft entzieht Feuchtigkeit. Regelmäßiges Bürsten fördert die Durchblutung und verteilt natürliche Hautöle. Für glatte Böden oder kalte Untergründe eignen sich wärmende Hundematten oder orthopädische Betten mit hohen Rändern. Pfoten sollten nach jedem Spaziergang auf Risse kontrolliert werden.

Stress reduzieren – für ein starkes Immunsystem

Stress beeinflusst die körpereigene Abwehr enorm. Feste Tagesabläufe, ruhige Schlafplätze und entspannte Beschäftigungsformen wie Nasenarbeit helfen deinem Hund, ausgeglichen zu bleiben. Gerade in der dunklen Jahreszeit tut zusätzliche Ruhe besonders gut.

Sanfte Unterstützung durch Naturprodukte

Kleine Extras können einen großen Effekt haben: ein Löffel Lachsöl, etwas Hagebutte im Futter oder ein nährstoffreiches Brühe-Topping. Diese natürlichen Helfer unterstützen das Immunsystem, ohne den Körper zu belasten.

Pro-Tipp: Leicht erwärmtes Futter oder lauwarme Brühe steigern Appetit und Wohlbefinden – ideal an besonders kalten Tagen.

Fazit

Der Winter muss kein Risiko für die Gesundheit deines Hundes sein. Mit der richtigen Ernährung, etwas zusätzlicher Pflege, ausreichend Bewegung und einem warmen Schlafplatz bleibt der Körper stark und widerstandsfähig. So genießt dein Hund die kalte Jahreszeit aktiv und voller Energie.