Hundehaut im Januar – warum sie jetzt besonders sensibel ist
Der Januar stellt die Haut deines Hundes auf eine harte Probe. Kalte Außenluft trifft auf trockene Heizungsluft, Spaziergänge verlaufen oft nass und der Organismus arbeitet im Wintermodus. All das kann die Hautbarriere schwächen. Mit gezielter Pflege und kleinen Anpassungen im Alltag bleibt die Hundehaut auch im Januar gesund und widerstandsfähig.
Warum die Haut im Januar besonders leidet
Im Januar ist die Kombination aus Kälte und trockener Raumluft am stärksten. Draußen wird die Haut durch Nässe und Frost belastet, drinnen trocknet sie schnell aus. Gleichzeitig ist der Fellwechsel abgeschlossen, die Haut produziert weniger schützende Öle. Selbst robuste Hunde wie der Briard zeigen in dieser Zeit gelegentlich empfindliche Hautstellen, wenn Pflege und Klima nicht passen.
Typische Anzeichen empfindlicher Winterhaut
Hautprobleme kündigen sich meist schleichend an. Achte auf:
- Schuppen oder stumpfes Fell
- vermehrtes Kratzen oder Lecken
- gerötete Hautstellen
- trockene Nase oder rissige Ballen
- unangenehmen Eigengeruch des Fells
Treten mehrere dieser Symptome auf, braucht die Haut gezielte Entlastung.
Sanfte Pflege und ein gutes Raumklima helfen, die empfindliche Hundehaut im Januar zu schützen.
Pflege von außen – weniger ist mehr
Zu häufiges Baden verschärft das Problem, da es die natürlichen Hautfette entfernt. Bürste deinen Hund regelmäßig, um lose Haare zu entfernen und die Durchblutung anzuregen. Bei Bedarf eignen sich milde Pflegesprays oder rückfettende Produkte speziell für Hunde.
Unterstützung von innen
Eine ausgewogene Ernährung trägt wesentlich zur Hautgesundheit bei. Bewährt haben sich:
- Omega-3-Fettsäuren zur Stärkung der Hautbarriere
- Zink & Biotin für Haut und Fellstruktur
- Vitamin E als Schutz vor oxidativem Stress
Kleine Ergänzungen können große Wirkung zeigen – besonders in der Heizperiode.
Raumklima nicht unterschätzen
Trockene Heizungsluft entzieht der Haut kontinuierlich Feuchtigkeit. Regelmäßiges Lüften, Wasserschalen auf der Heizung oder ein Luftbefeuchter verbessern das Raumklima spürbar. Auch der Schlafplatz sollte nicht direkt an der Heizung oder in Zugluft liegen.
Fazit
Die Hundehaut ist im Januar besonders sensibel. Mit sanfter Pflege, angepasster Ernährung und einem guten Raumklima beugst du Reizungen effektiv vor. So bleibt die Haut gesund, das Fell glänzend und dein Hund fühlt sich auch in der kältesten Zeit des Jahres wohl.