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Hund und Laub – unterschätzte Gefahren im Herbst

Buntes Laub, raschelnde Wege und der typische Herbstduft – Spaziergänge im Herbst sind für viele Hunde ein Fest der Sinne. Doch unter den farbenfrohen Blättern lauern einige Gefahren, die leicht übersehen werden. Von Pilzen über Parasiten bis hin zu giftigen Pflanzenresten – mit etwas Aufmerksamkeit kannst du deinen Hund sicher durch die Laubsaison begleiten.

Auf den Punkt: Herbstlaub ist schön anzusehen, aber nicht immer harmlos. Feuchtigkeit, Schimmel und Fremdkörper können die Gesundheit deines Hundes gefährden.

Warum nasses Laub ein Risiko ist

Feuchtes Laub bietet ideale Bedingungen für Bakterien, Pilze und Parasiten. Besonders, wenn sich dein Hund beim Spaziergang wälzt oder darin spielt, können Keime auf Haut und Pfoten übergehen. Diese führen manchmal zu Reizungen oder Infektionen. Große Mengen verschluckten Laubs können zudem den Magen belasten oder Verstopfungen verursachen.

Versteckte Gefahren im Laubhaufen

Unter Blätterbergen liegen oft Glasscherben, Äste, Abfälle oder Tierkot – alles Dinge, die du nicht sofort siehst, dein Hund aber schnell findet. Besonders neugierige Rassen wie der Shiba Inu lieben es, zu schnüffeln und zu graben. Hier ist Vorsicht geboten: Versteckte Gegenstände können Pfoten verletzen oder zu Infektionen führen, wenn kleine Wunden entstehen.

Hund läuft durch buntes Herbstlaub, im Hintergrund herbstlicher Wald.

Herbstlaub lädt zum Spielen ein – doch Feuchtigkeit und versteckte Gefahren erfordern Aufmerksamkeit beim Spaziergang.

Pilze und Giftpflanzen im Herbstlaub

Viele giftige Pilzarten wachsen zwischen abgefallenen Blättern und sind für Hunde schwer zu erkennen. Auch Herbstzeitlose, Eibe und Bucheckern können gefährlich werden, wenn sie gefressen werden. Halte deinen Hund möglichst an kurzer Leine, wenn er stark schnüffelt oder Laub frisst. Bei Symptomen wie Erbrechen, Zittern oder Schwäche solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Pfotenpflege nach dem Spaziergang

Nach dem Gassi ist eine kurze Reinigung Pflicht. Entferne Laubreste und kleine Zweige zwischen den Ballen und spüle Pfoten bei Bedarf mit lauwarmem Wasser ab. Besonders bei nassem Wetter ist ein gründliches Abtrocknen wichtig – so vermeidest du Hautirritationen und Pilzbefall.

Immunsystem & Hautschutz stärken

Ein starkes Immunsystem hilft, Infektionen abzuwehren. Hochwertiges Futter mit Vitamin E, Biotin und Omega-3-Fettsäuren stärkt Haut und Fell. Ergänzend kannst du natürliche Pfotenbalsame verwenden, um die Hautbarriere zu schützen. Auch regelmäßiges Bürsten entfernt Schmutzreste und sorgt für gesunde Hautdurchblutung.

Pro-Tipp: Vermeide es, deinen Hund in großen Laubhaufen wühlen zu lassen – dort verstecken sich oft Igel oder kleine Wildtiere, die gestört werden könnten.

Fazit

Laub gehört zum Herbst einfach dazu – doch ein wachsames Auge schützt deinen Hund vor unnötigen Risiken. Mit Pfotenpflege, angepasster Ernährung und etwas Vorsicht beim Spaziergang bleibt die goldene Jahreszeit für euch beide gesund und unbeschwert. So wird der Herbst zum sicheren Abenteuer für Mensch und Hund.